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Sommerplanung: Nächster Halt Blavand

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„Ich packe meinen Koffer und nehme meine Badehose, dein Lieblingsbuch und die Kinder mit!“
Ich sitze noch immer vor dem Computer im Büro, durch dessen langgezogene Fenster ich den von Regenschleiern verschwommenen Hamburger Hafen sehe. Mein Mann und ich hatten bereits vor ein paar Tagen vage über einen Sommerurlaub mit der Familie gesprochen.
„Erzähl mir mehr!“, tippe ich zurück.
Kurze Zeit später blinkt mein Handy erneut: „Schau dir unbedingt diesen Link an: hvidbjerg strand camping.“ Seine Nachricht endet mit einer Reihe von Ferien-implizierenden Emoticons.

In Blavand war ich selbst das letzte Mal als Kind. Seither, das bezweifelte ich nicht, würde sich eine Menge verändert haben. Während ich die Seite auf meinem Computer öffne, begleitet mich ein Hauch Überraschung über die Camping-Euphorie meines Mannes. Normalerweise war ich der Freigeist, der noch immer problemlos auf der Isomatte schlief, während er den gewissen Komfort zu schätzen wusste.

Ich schmunzle, während meine anfängliche Überraschung beginnt, sich in Anerkennung darüber zu verwandeln, dass er es offensichtlich geschafft hatte, ein Reiseziel zu finden, das unserer aller Vorstellungen entspräche. Trampolinland, Spielfelder und eine Kletterwand: Ein Blick auf das Freizeitangebot für die Kleinen und ich weiß, unsere Kinder werden ihn lieben.

Und auch ich sehe uns bereits durch die grünen Felder, die hügeligen Dünen und entlang des Strandes spazieren.
„Perfekt, ich buche den Campingplatz?!“, schreibe ich an meinen Mann zurück und füge der Nachricht seiner Reaktion frohlockend einen neckischen Zwinger-Smiley bei.
Seine Antwort lässt nicht lange auf sich warten. „Guter Versuch! Ich dachte da eher an die Westernhütte. Rustikal, aber vornehm, mit Matratzen im Dachgeschoss für die Zwerge. Urlaub mal anders, was meinst du?“